News  AKTUELL News  AKTUELL Bilder Wandern
2,
3,
4,
1,
Odenwaldklub     Groß-Gerau
1921 e.V.
Seite 1
Weitere Bilder und Berichte Seite:
8,
9,
2019
25. - 28.04.2019 Do - So
10,
Viertägige Frauenwanderung des Odenwaldklubs Groß-Gerau
Unterwegs in der Vulkaneifel in 4000 m Tiefe
Viel zu entdecken gab es für die 32 Frauen bei ihrer 4-Tage-Tour in der Vulkaneifel. Untergebracht in Nickenich unter- nahmen sie die unterschiedlichsten Wanderungen, bei denen es oft auf- und abwärts ging. Bei einer Führung in Andernach lernten die OWK-Frauen neben der interessanten Stadtge- schichte auch vieles über die „essbare Stadt“ kennen. In Balkonkästen, an Bürgersteigen oder öffentlichen Gärten gedeihen Kräuter, Salate und Gemüse, die jeder genießen darf. Sogar Bananen und Trauben suchen ihre Pflücker. Bei einer Wanderung beeindruckte der Schlackenkegel-Vulkan Eppelsberg, bevor es nach einigem Auf und Ab über den Waldsee nach Kruft und mit dem Zug nach Andernach ging. Im Geysir-Zentrum lud der Gästeführer zu einer Fahrt in 4000 m Tiefe ein. Dort erfuhren die OWK-Freundinnen, was im Erdinnern geschieht, bevor es zum Ausbruch der gewaltigen Wasserfontäne kommt. Nach der Theorie erlebten sie nach einer Schifffahrt über den Rhein den gewaltigen Kaltwasser-Geysir. Hoch hinaus wanderte die Gruppe 1 zum Veitskopf und zum Lydiaturm, der aus Lavasteinen und einem Holzaufsatz besteht. Am Ufer des Laacher Sees sind Mofetten zu sehen. Es sind durch den ursprünglichen Vulkanismus sprudelnde Kohlendioxid-Ausgasungen. Wegen des unruhigen Sees waren leider nur kleine Wasserperlen zu sehen. Entdecken konnten alle zum Abschluss in Maria Laach in der Klostergärtnerei das vielfältige Angebot, die große Buchhandlung oder die Abteikirche. Am letzten Abend bedankte sich Ina Kohrs in aller Namen bei den Wanderführerinnen Barbara Köhler, Ute Rauch, Marita Tautz und Rosel Wolk für die Organisation der 4-Tage-Tour und überreichte an sie hübsch gebastelte Kinogut- scheine und von Erika Wenner toll gehäkelte Topflappen. Vor der Heimreise erlebten die Wanderfreundinnen noch eine lebendige Ortsführung,bevor der Bus die Reiselustigen zurück in die Heimat brachte. Die Frauen hatten sich insgesamt 34 km erlaufen.
Essbares in Andernach, pflügen genehmigt! Infos im Geysir-Zentrum in 4000 Meter tiefe. Sind alle an Bord? Überprüfung anhand der Teilnehmerliste Wetter spielt keine rolle , Eis geht immer. Haben alle einen Friseurtermin? Sammeln vor der Unterkunft, damit die Wanderung beginnen kann! Toll, die Tour führt am blühendem Raps vorbei. An der Ablegestelle geht es auf das Schiff, das die Frauen zum Geysir bringt. Mit dem Schiff auf dem Rhein. Auf dem " Naturfreundeweg Lacher Seeweg" zum Lydiaturm. Auch Regen hält die Wanderinnen nicht auf. Beim Ortsrundgang in Nickenich. Stadtführer Hans Egon Schwarz informiert über interessante Historien. Zum Abschluss ein Gruppenbild.
Bilder zum vegrößern anklicken
05.05.2019 Sonntag
Gelungener Auftakt des Jahreswanderweges 2019 in Offenbach
Verschiedene Ortsgruppen des Odenwaldklubs erwandern die 1. von 9 Etappen
Der Start der ersten Wanderetappe auf dem Jahreswanderweg 2019 (HW 19) unter dem Motto >Kultur und Technik< ist gelungen. Nicht nur die Sonne grüßte die Wanderschar aus verschiedenen Odenwaldklub - Ortsgruppen – wie Offenbach, Langen, Groß-Gerau -, sondern auch Kulturreferentin Inge Eckmann, Hauptwanderwart Herbert Stieber, Geschäftsführer Alexander Mohr und Hubert Jazewski als Vorsitzender der Ortsgruppe Offenbach. Monika Krämer und Simone Ganz nahmen die etwa 40 Wanderfreunde an der alles überragenden Statue des Mainfischers in Empfang und aufgeteilt in zwei Gruppen wurde zur Stadtentdeckung gestartet. Sie spazierten auf der Kaiserstraße - einer früheren Prachtstraße -, an der Messehalle, der ehemaligen und neuen Synagoge und etlichen Jugendstil- Gebäuden der Stadt entgegen. Bilder zum Vergleich, wie es früher ausgesehen hat, hielten die Stadt- führerinnen bereit. Beeindruckend war das von den Fabrikanten Bernard und d’Orville erbaute Büsing-Palais. Das ehemalige Stadtpalais mit einem imposanten schmiedeeisernen Tor war zugleich die Produktionsstätte von Schnupftabak. Sogar Johann Wolfgang von Goethe und Lili Schönemann verweilten schon im Herrenhaus. Im gegenüberliegenden Haus der Stadtgeschichte, einer ehemaligen Tabakfabrik der Familie Bernard, wurde den OWK’lern die Offenbacher Historie in einigen Modellen nähergebracht. Interessantes erfuhren sie auch über die Stangenpresse, Vorgängerin des Druckstocks. Ein weiterer Blickfang bot sich schon nach wenigen Schritten. Der mit einer Badegrotte ausgestattete Lilitempel, der Friedrich von Metzler gehörte, wurde nach Elisabeth Schönemann benannt. Sie war die große Liebe von Goethe und traf sich dort mit ihm. Am Main entlang erreichte die Gruppe das ganz in Rot gehaltene Isenburger Schloss, in dem heute eine Designer-Schule untergebracht ist. Nach der Besichtigung der Kirche der Französisch - Reformierten Gemeinde stiegen alle in den Linienbus, der sie zum Startpunkt an der Stadthalle brachte. Von dort aus folgten sie dem Jahreswanderweg 2019 (HW 19) durch den Wald, immer der Markierung „blaues Quadrat“ nach, bis zum Lokal „Am Bahnhof“. Hier stärkte sich die Gruppe, bevor nach einem interessanten Tag mit Stadtführung und Wald-Wanderung der Heimweg angetreten wurde.
Unterwegs: Abwechslungsreiche Führung, unterwegs auf der ehemaligen Prachtstraße, der Kaiserstraße. Büsing-Palais: Stadtführerin Monika Krämer erläutert die Historie des schönen Ensemble. Haus der Stadtgeschichte: Der historische Stadtplanung wird an dem Modell verdeutlicht. Figurengruppe: Stolzer Bürger erinnert an Konflikt mit der Obrigkeit. Isenburger Schloss:  Detailreiche, interessante Schlossfassade. Nach Erläüuterung zum HW 19 wird dem Blauen Quadrat durch den Wald gefolgt.
Bilder zum vegrößern anklicken